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Mai 2014

Ausbildungen: Staatlich anerkannt oder staatlich zugelassen?

Das deutsche Ausbildungssystem bietet sehr vielfältige Ausbildungsarten, so dass Interessierten eine Einordnung nicht selten schwer fällt. Um Ihnen den Unterschied zwischen staatlich anerkannten, ungeregelten und zertifizierten Ausbildungen aufzuzeigen, hier ein Überblick:

 

Staatlich bundeseinheitlich anerkannt:

Zum einen gibt es die etwa 330 typischen Ausbildungs-/Lehrberufe in Deutschland, in denen die Ausbildungen in Betrieben und in der Berufsschule erfolgen, wie beispielsweise für den Beruf Augenoptiker/in oder Medizinische Fachangestellte / Medizinischer Fachangestellter. Dies sind staatlich anerkannte Berufsausbildungen, die auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes vom Bund und den einzelnen Bundesländern erfolgen. Berufsbezeichnung, Dauer sowie Inhalte der Ausbildung und die Prüfungsanforderungen sind hier bundeseinheitlich geregelt.

 

Staatlich je nach Bundesland anerkannt:

Ausbildungen, die staatlich anerkannt an Berufsfachschulen absolviert werden können, sind meist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. Berufsfachschulen bieten sowohl teilqualifizierende Bildungsgänge an, die einen Teil der Berufsausbildung (z.B. die Fachoberschulreife) ausmachen, aber auch vollqualifizierende Bildungsgänge mit Berufsabschluss, wie z.B. der Beruf Diätassistent/in.

 

Staatlich ungeregelt:

Neben diesen Berufen und dem klassischen Studium gibt es eine große Zahl weiterer Berufe, für die es keine staatlichen Ausbildungs- und Prüfungsregelungen gibt – bei denen also eine staatliche Anerkennung der Ausbildung nicht gegeben ist. Hierzu zählen auch viele Berufe im Gesundheits- und speziell im Präventionsbereich, die sich nicht als Ausbildungs-/Lehrberufe eignen.

 

Staatlich zugelassene Fernlehrgänge:

Wer für staatlich ungeregelten Berufe Fernlehrgänge anbietet, muss diese zuerst von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZfU) staatlich prüfen lassen. Das wird durch das Fernunterrichtsschutzgesetz bestimmt. Im Rahmen dieses staatlichen Zulassungsverfahrens stellt ein unabhängiger Gutachter unter anderem sicher, dass nach erfolgreichem Abschluss eines Lehrgangs, die Teilnehmer/innen fähig sind, eine Berufstätigkeit im entsprechenden Berufsfeld auszuüben. Die Aus- und Weiterbildungen von Impulse e.V. sind somit auch nicht staatlich anerkannt (weil nicht einheitlich in Deutschland geregelt), jedoch staatlich geprüft und zugelassen. Auf diese Weise können Sie nach Lehrgangsabschluss eine qualitativ hochwertige Ausbildung nachweisen, bei der das Lehrgangsziel, das Lehrgangskonzept (inkl. Studienmaterialien und Präsenzphasen) staatlich begutachtet wurde. Die Zulassungsnummer der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZfU) wird auch auf Ihren Abschlussdokumenten ausgewiesen.

 

Wenn Sie sich unverbindlich einen Eindruck über unsere staatlich geprüften und zugelassenen Fernlehrgänge machen möchten, können Sie hier unser aktuelles Informationsmaterial anfordern.

Ist das Fernstudium DIE Alternative für Sie?

Jedes Jahr entscheiden sich laut www.fernstudium-infos.de fast 400.000 Menschen für ein Fernstudium. Die Lebensumstände und Gründe der Teilnehmer/innen sind dabei so vielfältig wie die Lehrgänge selbst, welche derzeit auf dem Weiterbildungsmarkt angeboten werden. Ein Fernstudium ist in vielen Fällen eine sinnvolle Bildungsmaßnahme, ist aber auch nicht für jeden Menschen gleichermaßen geeignet. Auch in unserer täglichen Beratungstätigkeit begegnen uns deshalb häufig Interessierte, die sich in Anbetracht einer solch schwer gewichtigen Entscheidung unsicher sind: Fernstudieren ja oder nein?

 

Aus diesem Grund haben wir heute eine Übersicht für Sie zusammengestellt, welche die wichtigsten sechs Faktoren für oder gegen ein Fernstudium aufgreift. Gleichzeitig möchten wir Ihnen Anregungen und Fragen zur Selbstprüfung mit auf den Weg geben, die Ihnen Ihre Wahl (hoffentlich) erleichtern.

1. Der Faktor Zeit:

Die Möglichkeit der freien Zeiteinteilung gehört zu den größten Vorzügen eines Fernstudiums. Sind andere Verpflichtungen, Hobbys und Familie sowie Freunde berücksichtigt, lässt sich ein Fernstudium flexibel in den Alltag eines jeden Menschen einbinden. Wichtig ist nur, dass der angegebene Arbeitsaufwand für ein Fernstudium realistisch geprüft wird. Impulse e.V. empfiehlt Studierenden immer eine wöchentliche Arbeitszeit von ca. 12 Stunden einzukalkulieren, um sich Studieninhalte aus den Studienbriefen anzueignen. Auch müssen zu den monatlichen Studienbriefen Einsendeaufgaben zur Lernerfolgskontrolle bearbeitet werden, die anschließend Dozent/inn/en korrigieren.

 

2. Der Faktor Kosten:

Nicht nur die zeitliche Belastung ist wichtig bei der Entscheidung für oder gegen ein Fernstudium, auch der Kostenfaktor spielt bei der Planung eine große Rolle. Ein Fernlehrgang bedeutet immer eine finanzielle Belastung – meist über einen längeren Zeitraum. Es sei denn, die Kosten können gleich zu Beginn des Studiums in einem Betrag beglichen werden. Ist dies nicht der Fall, bietet Impulse e.V. seinen Studierenden an, die Kosten des Fernlehrgangs in monatlichen Raten zu begleichen.

 

3. Der Faktor Präsenzseminare: 

Anders als bei Universitäten oder Fachhochschulen ist für ein Fernstudium grundsätzlich kein Umzug notwendig, weil wöchentliche Vorlesungen mit Anwesenheitspflicht gänzlich entfallen. Aus diesem Grund ist
das Fernstudium insbesondere für Menschen eine gute Alternative, die entweder beruflich oder familiär bereits an einen bestimmten Ort gebunden sind. Dennoch sollte bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden, dass zu jedem Fernlehrgang bei Impulse e.V. auch im Durchschnitt zwei bis drei Wochenendseminare gehören. Diese finden im gesamten Bundesgebiet statt. Wie viele Wochenendseminare bei Ihrem favorisierten Lehrgang anfallen und wo die Seminarorte sind, können Sie gerne bei unserer Studienberatung erfragen.

 

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