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Oktober 2014

Impulse-Preis 2014: Der erste Preis in der Kategorie “Erfolgreich in die Selbstständigkeit”

Den ersten Preis in der Kategorie Erfolgreich in die Selbstständigkeit erhielt Frau Sabine Thiel. Bei ihr hat die Jury besonders die Beständigkeit und Zielstrebigkeit gewürdigt, mit der Sie insgesamt sogar sechs Fernlehrgänge bei Impulse e.V. absolviert hat.

 

Sabine Thiel – Ihr Weg zur Vereinsgründerin 

 

Sabine Thiel setzt sich bereits seit 2009 für Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und deren Angehörige ein. Ausschlaggebend für ihr Engagement ist ein Borderline-Betroffener in ihrem eigenen Umfeld.Zeitgleich mit der Initiierung einer Selbsthilfegruppe für Borderline-Angehörige und anschließender Gründung des Vereins Grenzgänger e.V., absolvierte Sabine Thiel bei Impulse e.V. von 2007 bis 2010 den Lehrgang Psychologische/r Berater/in. Mit diesem eignete sie sich zunächst psychologisches Grundlagenwissen und unter anderem Kompetenzen in den Bereichen Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie an. Erst mit dem direkt im Anschluss absolvierten Lehrgang Psychotherapie, welchen sie von 2010 bis 2011 bei Impulse e.V. studierte, konnte sie schließlich auch Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und deren Angehörige psychotherapeutisch behandeln.

 

Die vielfältigen Symptome eines an Borderline erkrankten Menschen, die sie durch ihre eigenen Erfahrungen und die vorangegangenen Lehrgänge kennenlernte, veranlassten Sabine Thiel außerdem dazu, sich fortlaufend Wissen in weiteren Gesundheitsbereichen anzueignen. So entschloss sie sich schon während der Abschlussphase des Lehrgangs Psychotherapie, auch noch den Impulse-Lehrgang Fitness- und Wellnesstrainer/in (Fitness- und Wellness-Coach) zu studieren, mit dem sie seit ihrem Abschluss 2012 auch Fitness-, Bewegungstrainings und Entspannungsverfahren empfehlen, anleiten und durchführen kann.Die Lehrgänge Suchtberatung, Mediator/in sowie Familienberatung und Alltagsorganisation, die Sabine Thiel von November 2011 bis Juli 2014 bei Impulse e.V. außerdem absolviert hat, erweiterten ihre fachlichen Kenntnisse zusätzlich.

 

Nach eigenen Angaben hat sie all die Aus- und Weiterbildungen von Impulse e.V. stets als logische Erweiterung ihres beruflichen Wissens verstanden und als eine sehr umfassende Basis gesehen, die sie mit speziellen, für ihren beruflichen Schwerpunkt wichtigen Schulungen und Fachliteratur ergänzen konnte.Im Rahmen ihres Vereins Grenzgänger e.V. ist Sabine Thiel inzwischen Leiterin des Bereichs Projekte und gleichermaßen Ansprechpartnerin für die Mitglieder und Selbsthilfegruppen des Vereins. Darüber hinaus ist sie auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und wirkt grundlegend dabei mit, ein umfassendes Bildungswerk aufzubauen. Neben der bisherigen Ausbildung zur/zum Selbsthilfegruppenleiter/in, will ihr Verein Grenzgänger e.V., zukünftig auch Fachfortbildungen im Rahmen der Familienbildung anbieten sowie im Bereich der Borderline-Persönlichkeitsstörung.

 

Ein erstes Fach-Symposium des Vereins Grenzgänger e.V. zum Thema Borderline-Persönlichkeitsstörung, welches bereits im Juni diesen Jahres stattfand, hat Sabine Thiel ebenfalls maßgeblich mitorganisiert – Weitere Veranstaltungen sollen folgen. Den Impulse-Preis möchte sie vor allem nutzen, um das heute noch häufig tabuisierte Thema “Borderline” bekanntzumachen.

Impulse-Preis 2014: Die ersten Preise in der Kategorie “Beruflicher Aufstieg durch Fortbildung”

In der Kategorie “Beruflicher Aufstieg durch Fortbildung” waren sogar zwei Bewerberinnen punktgleich, so dass sich die Jury dazu entschlossen hat,  den ersten Preis in der Kategorie “Beruflicher Aufstieg durch Fortbildung” an zwei Absolventinnen zu vergeben. Während Frau Maren Akba die Jury vor allem mit ihrer Leidenschaft überzeugte, mit der sie sich in der Kinderbetreuung stets weiterbildete, gelang es Prof. Dr. Ute Vogt  mit ihrer Zielstrebigkeit und ihrem sozialen Engagement die Jury zu überzeugen.

 

Maren Akba – Von der Küchenkraft zur Ernährungs-, Erziehungs- und Entwicklungsberaterin

 

Als Maren Akba 2002 als ungelernte Küchenkraft in einem Hort anfangen durfte, war sie froh, nicht mehr in ihren erlernten Beruf als Augenoptikerin zurückkehren zu müssen. Täglich versorgte sie 200 Kindergartenkinder mit regelmäßigen Mahlzeiten und beobachtete dabei zunehmend auch welche, die auf einzelne Lebensmittel allergisch reagierten.

 

Das machte sie so neugierig, dass sie sich 2008 für ein Fernstudium zur Ernährungsberaterin entschloss. Während des Studiums merkte sie, welche Bedeutung die Ernährung für die Entwicklung „ihrer“ Kinder hat und gab schon während des Studiums Ernährungskunde-Unterricht in der benachbarten Grundschule, was ihr durch einen Kooperationsvertrag mit ihrem Kinderhortkindergarten möglich war.

 

Die Arbeit mit den Kindern erfüllte Maren Akba so sehr, so dass sie der Wissensdurst packte. Sie wollte nicht mehr nur Kinder durch die Ernährung in ihrer Entwicklung unterstützen, sondern grundlegende Kenntnisse darüber erlangen, wie die kognitiven, psychischen und physischen Eigenschaften von Kindern gefördert werden können.

 

Deshalb entschloss sie sich 2010 für ihr zweites Fernstudium zur Erziehungs- und Entwicklungsberaterin, dieses Mal an der Impulse-Schule. Eine Schulteroperation festigte zudem ihren Wunsch, ihre Tätigkeit in der Hort-Küche aufzugeben und in Zukunft an der benachbarten Grundschule ihr Wissen weiterzugeben. Schon während des Fernstudiums bewarb sie sich deshalb um den Posten als Pädagogische Mitarbeiterin/Erzieherin. Und obwohl sie Respekt davor hatte, nunmehr mit Kindern als mit Lebensmitteln zu arbeiten, bekam Maren Akba die Stelle.

 

Im Sommer 2011 begann sie ihre Tätigkeit im Bereich „Ergänzende Betreuung“ an der Grundschule. Neben der Früh- und Nachmittagsbetreuung ist sie seither auch im Schul-Unterricht tätig und unterstützt Lehrkräfte in pädagogischen Fragen. Mit ihnen führt sie am Ende eines jeden Schuljahres auch die Elterngespräche durch. Zusätzlich gibt sie weiterhin ihr Wissen im Rahmen des Ernährungskunde-Unterrichts an die Grundschulkinder weiter. Zur Gestaltung des Unterrichts nutzt sie nach eigenen Angaben dabei vor allem die im Rahmen des Impulse-Studiums erlangten Kenntnisse über Lern-Materialien und -Methoden, um die kognitiven und sozialen Kompetenzen ihrer Schützlinge zu fördern.

 

Weil sie während ihrer Grundschultätigkeit mit Konfliktsituationen zwischen Kindern, aber auch Kolleg/inn/en konfrontiert wurde, ging Maren Akba erneut auf die Suche nach einem geeigneten Studiengang. Fündig wurde sie auch in diesem Themengebiet bei der Impulse-Schule und absolvierte von August 2013 bis September 2014 erfolgreich den Lehrgang Mediator/in. Da ihr hier die grundlegenden Aspekte der Konfliktbearbeitung vermittelt wurden, soll sie sogar schon im neuen Jahr Konfliktlots/inn/en an ihrer Grundschule ausbilden.

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Fachfortbildung “Bachblütenberatung” mit Britta Remmel

Neben mehrmonatigen Fernlehrgängen bietet Impulse e.V. auch Fachfortbildungen zu den unterschiedlichsten Themen an. Diese sind ideal, um bereits vorhandenes Wissen im freien Gesundheitsbereich zu erweitern oder aber auch, um in gänzlich neue Themengebiete einzutauchen.

 

Die Fachfortbildungen sind für jeden frei zugänglich und finden meist an einem Wochenende statt. Leser/inn/en der Impulse-Facebook-Seite haben sich nähere Informationen zu den Fachfortbildungen der Schule für freie Gesundheitsberufe gewünscht, weshalb ab jetzt in regelmäßigen Abständen Fachfortbildungsvorstellungen auf unserem Blog stattfinden. Beginnen möchten wir mit der Fachfortbildung „Bachblütenberatung nach Edward Bach“.

 

Britta Remmel, Heilpraktikerin und Dozentin über ihre Fachfortbildung:

“Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Bachblüten, lernen die Teilnehmer/innen die charakteristischen Eigenschaften und Anwendungsbereiche der 38 kraftvollen Essenzen kennen. Die Blüten werden hierzu in kleinere Lerneinheiten eingeteilt und verschiedenen Gemütszuständen, wie beispielsweise Ängsten, Verunsicherungen oder mangelndes Selbstwertgefühl, zugeordnet. Es wird darauf geachtet, dass immer auch ein roter Faden erkennbar ist – dieser wird quer durch den Raum gespannt und die bereits kennengelernten Bachblüten werden darangeheftet, damit jede/r Teilnehmer/in den wachsenden Wissensstand visuell verfolgen kann. Es werden verschiedene Diagnosemöglichkeiten, wie der Einsatz eines Tensors oder eines Pendels und das gezielte Stellen von Fragen, praktisch eingeübt. Am Ende des Seminares ist jede/r Teilnehmer/in in der Lage, für sich oder andere Menschen eine Bachblütenmischung anzuraten.”

 

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Impulse-Preis 2014: Der zweite Preis in der Kategorie “Erfolgreich in die Selbstständigkeit”

Den zweiten Preis in der Kategorie Erfolgreich in die Selbstständigkeit erhielt Herr Peter Luu, der die Jury vor allem mit seiner unglaublichen Willenskraft und Lebenslust beeindruckte, welche er trotz schwerer Erkrankung auch an andere Menschen weitergibt.

 

Peter Luu – Vom Bauingenieur zum Heilpraktiker für Psychotherapie
Peter Luu hat in seinem Leben wortwörtlich Karriere gemacht, war Geschäftsführer einer Tiefbaufirma, Ingenieurbüroleiter und zuletzt selbstständiger Unternehmensberater – Bis er plötzlich schwer erkrankte und seine 20-jährige Tätigkeit im Baubereich unfreiwillig beenden musste.

 

Die niederschmetternde Prognose des Arztes lautete: Ein unheilbarer Gehirntumor und maximal ein Jahr Überlebenszeit. Das ist nun 11 Jahre her. Als Hoffnungsträger hat der durch die Krankheit halbseitig erblindete Peter Luu vor sechs Jahren begonnen, ehrenamtlich Hirntumorpatienten und deren Angehörige zu betreuen und zu beraten.

 

Diese Tätigkeit im Umgang mit häufig verzweifelten Menschen veranlasste ihn, sich psychologisches Basiswissen anzueignen und begann 2009 bei Impulse den Lehrgang Psychologische/r Beraterin. Schon während der Abschlussphase des Lehrgangs 2012 merkte Peter Luu, dass seine Wissbegierde noch größer war und er sein Spektrum im psychologischen Bereich erweitern wollte, um Klient/inn/en ganzheitlich therapieren zu können.

 

Kurzer Hand meldete sich Peter Luu auch noch zum Impulse-Lehrgang Psychotherapie an und schaffte die Überprüfung beim Gesundheitsamt mit Bravour. Nun gestaltet er sein Ingenieurbüro zu einer Psychotherapiepraxis um und möchte noch in diesem Jahr seine Praxis eröffnen. Etwas Sinnvolles bewirken zu können und der Rückhalt seiner Familie geben ihm die Kraft, die er im Rahmen seiner Beratungstätigkeit gerne auch an andere Menschen weitergeben möchte.

Impulse-Preis 2014: Die dritten Preise in der Kategorie “Erfolgreich in die Selbstständigkeit”

Daniela Schul – Ihr Weg zum eigenen Weiterbildungsinstitut 

 

Bildung hatte im Leben von Daniela Schul schon immer einen hohen Stellenwert. Während ihrer Berufstätigkeit als Krankenschwester hat sie das Bachelor-Studium zur Gesundheitsökonomin absolviert und sogar ein Stipendium erhalten. Neben dem Beruf noch eine weitere Ausbildung zu absolvieren, erweiterte nicht nur ihren fachlichen Horizont, sondern ließ ihren Wunsch, selbst „Lehre und Forschung“ zu betreiben, immer stärker werden.

 

2013 gründete die 34-jährige schlussendlich das Weiterbildungsinstitut Neuro-Management, kurz InstiNeM, welches sich vor allem an Beschäftigte im Gesundheitswesen richtet. Doch schnell stellte Daniela Schul fest, dass zwar das fachliche Wissen durch ihr Studium vorhanden war, ihr jedoch die Kompetenzen im pädagogischen Bereich fehlten, um Kurse fundiert zu gestalten und durchzuführen.

 

Nach intensiver Recherche entschloss sie sich deshalb für den Impulse-Studiengang „Dozent/in in der Erwachsenenbildung“. Erst dieser Kurs vervollständigte nach ihren eigenen Angaben die Anforderungen, die nötig sind, um einen Kurs selbst zu entwickeln, ein Curriculum zu schreiben und letztendlich einer pädagogischen Leitung gerecht zu werden.

 

Im Mai 2014 wurde der erste Fernlehrkurs ihres Instituts von der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.

 

Angela Gryczan – Mit der Weiterbildung Wechseljahreberatung zur selbstständigen Beratungstätigkeit

 

Bereits seit 1991 arbeitet die gelernte Krankenschwester Angela Gryczan in einem Seniorenheim, in welchem sie seit 2005 auch den Posten der sozialen Leitung innehat. Bisher unter anderem in der Demenzberatung tätig, führte sie vor allem ihr Interesse an dem Themengebiet Wechseljahreberatung 2013 zur Impulse-Schule.

 

Hier absolvierte sie von Juni 2013 bis Februar 2014 den Fernlehrgang Wechseljahreberatung. Während sie im Rahmen des Studiums in immer mehr Facetten der Wechseljahre eintauchte, festigte sich bei Angela Gryczan der Wunsch, auch anderen Frauen in den Wechseljahren beratend zur Seite zu stehen, Bewusstsein für den Sinn der Wechseljahre zu schaffen und als Ansprechpartnerin Ordnung in das Chaos der Wechseljahregefühle zu bringen. In den Räumlichkeiten einer Stadtvilla richtete sie sich deshalb gleich nach Abschluss des Impulse-Lehrgangs ihre erste eigene Beratungspraxis ein.

 

Das Ziel von Angela Gryczan: Anderen Frauen Mut machen, neue und auch unbekannte Schritte im Leben zu wagen. Zusammen mit ihren Klient/inn/en neue Perspektiven zu erarbeiten, liegt ihr deshalb besonders am Herzen. In naher Zukunft möchte Angela Gryczan außerdem einen „Tag der Frau“ ins Leben rufen.

Herzliche Einladung: 15. Vohwinkeler Gesundheits- und Naturheilkundetage

Vohwinkeler Gesundheits- und Naturheilkundetage mit Verleihung der Impulse-Absolvent/inn/enpreis am 8./9. November 2014

Im Jahr 2000 wurde begonnen, was mittlerweile liebe Tradition für viele Absolventinnen und Absolventen und auch für viele aktuelle Studierende der Schule für freie Gesundheitsberufe ist.

 

 

In diesem Jahr finden sie zum 15. Mal statt, die Vohwinkeler Gesundheits- und Naturheilkundetage. In mittlerweile annährend 40 Einzelvorträgen und Workshops vermitteln Fachleute Einblicke in die unterschiedlichsten Formen des Arbeitens in den Bereichen Therapie, Prävention und Beratung. Büchertische, ein Tagungscafe und die zahlreichen (Fach-) Gespräche von Absolvent/inn/en und Studierenden bieten weiteren Raum für Fachaustausch und Kontaktmöglichkeiten.
Für die Teilnahme wird am Samstag ein Kostenbeitrag erhoben (7 € bei Voranmeldung mit dem untenstehendem Formular, 10 € regulär). Der Besuch am Sonntag ist schon wie im letzten Jahr wieder kostenfrei. So wollen wir auch Interessentinnen und Interessenten die Möglichkeit geben, Impulse „in Aktion“ kennen zu lernen und bei Bedarf direkt das Beratungsangebot zu nutzen.
Auch in diesem Jahr findet außerdem am Samstag um 11 Uhr die feierliche Verleihung der Impulse-Absolvent-/inn/enpreise statt, hierzu sind alle Samstagsbesucher/innen herzlich eingeladen.

 

Das Programm für die Vorträge an den beiden Tagen erhalten Sie hier – beachten Sie bitte auch die günstige Vorverkaufsmöglichkeit.Wir freuen uns auf Sie!

Impulse-Preis 2014: Der dritte Preis in der Kategorie “Beruflicher Aufstieg”

Thomas Must – Von der Vertretungslehrkraft zum Universitätsdozenten

 

Schon gleich nachdem Thomas Must sein Geschichts- und Philosophie-Studium 2008 abgeschlossen hatte, wollte er eine Karrierelaufbahn an einer Universität einschlagen. Doch ohne Lehramtsabschluss blieben seine Bewerbungen erfolglos. Ersatzweise nahm Thomas Must Vertretungsstellen an Schulen und in der Erwachsenenbildung an – doch auch hier wurde ihm der Einstieg in den offiziellen „Lehrerberuf“ verwehrt.

 

2013 dann die Kehrtwende: Thomas Must wurde arbeitslos und wollte eine grundlegende Veränderung in seinem Leben. Um sowohl für Schulen als auch Universitäten im Bereich der Erwachsenenbildung interessanter zu werden, hatte er sich zum Ziel gesetzt, sich die pädagogischen Fähigkeiten anzueignen, die ihm zum Lehrberuf fehlten – mit dem Impulse-Lehrgang „Dozent/in in der Erwachsenenbildung“.

 

Obwohl die Agentur für Arbeit dem 31-Jährigen von diesem Vorhaben abriet, weil „solch eine Ausbildung nicht zukunftsrelevant sei“, trat er aus eigener Überzeugung und auf eigene Kosten die Impulse-Ausbildung im November 2013 an.

 

Der Lohn für sein zielgerichtetes Handeln folgte schon während der Abschlussphase des Impulse-Lehrgangs im März 2014: Auf seine Bewerbung als Universitätsdozent an der Universität Greifswald folgte eine Zusage, obgleich in der Stellenausschreibung das erste und zweite Staatsexamen gefordert waren. Die Begründung der Universität: Aufgrund seiner früheren Lehr-Erfahrungen und der Impulse-Ausbildung sei Thomas Must allemal ausreichend qualifiziert, um eine Dozententätigkeit auszuüben – auch ohne das erste und zweite Staatsexamen.

 

Seine neue Stelle habe er „vor allem dieser Ausbildung zu verdanken“. Insbesondere von den Kompetenzen und Kenntnissen, die er im Rahmen der Impulse-Ausbildung über Seminarplanung und -Durchführung erlangt hat, profitiert er nach eigenen Angaben jeden Tag.