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September 2015

Bachblütentherapie: Interview mit der Lehrgangsautorin

Arietta Kohrs-Sennock ist Kinderkrankenschwester sowie Heilpraktikerin und ist die Autorin des Lehrgangs “Bachblütentherapie”. Heute beantwortet sie häufig gestellte Fragen zum neuen Ausbildungsangebot, wofür wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchten.

 

Impulse e.V.: Frau Kohrs-Sennock, was meinen Sie, macht die Bachblütentherapie so besonders?
Arietta Kohrs-Sennock:Das Besondere an der Therapie mit Bachblüten ist, dass der seelische Aspekt des Menschen in der Behandlung einen besonderen Stellenwert einnimmt. Das war auch der Grund, warum Edward Bach die Bachblütentherapie entwickelt hat. Er war davon überzeugt, dass körperliche Leiden seiner Patienten im engen Zusammenhang mit seelischen Konflikten und Gemütsverfassungen stehen. Deshalb behandelte Bach Krankheiten, indem er die negativen Emotionen seiner Patienten mit Bachblüten umstimmte, so deren Selbstheilungskräfte stärkte und letztlich körperliche manifestierte Krankheiten löste. Dieser psychosomatische Bezug ist bis heute allgemein anerkannt.

 

Impulse e.V.: Für wen eignet sich der Lehrgang Bachblütentherapie? 

Arietta Kohrs-Sennock:Das Fernstudium eignet sich vor allem für Heilpraktiker und Ärzte, die den seelischen Aspekt ihrer Patienten in die Behandlung miteinbeziehen und ihr Praxisangebot um die Bachblütentherapie erweitern möchten. Jedoch können auch Interessenten mit und ohne medizinische Vorkenntnisse aus anderen heilkundlichen Berufen am Lehrgang teilnehmen. Sie dürfen die Bachblütentherapie dann allerdings nur im Rahmen einer Bachblütenberatung einsetzen, um geeignete Bachblüten zur Gesunderhaltung zu empfehlen. Diagnostische oder therapeutische Mittel sind dann nicht erlaubt. Möglich sind auch Wellness- und Entspannungsanwendungen mit Bachblüten und zur Selbstanwendung dürfen Bachblüten selbstverständlich von jedermann angewendet werden.”

 

Impulse e.V.: Wie kann eine Bachblütentherapie in der Praxis aussehen? 

Arietta Kohrs-Sennock:In der Praxis könnte der Einstieg in eine Bachblütentherapie zum Beispiel zunächst so aussehen, dass eine Patientin einen Heilpraktiker aufsucht, weil sie über Spannungskopfschmerzen, Migräne sowie Schlafstörungen klagt. Mithilfe eines professionellen Bachblütengespräches kann der Heilpraktiker dann erörtern, ob und in welchem Umfang die körperlichen Krankheiten im Zusammenhang mit derzeit seelischen Belastungen liegen. Führt die Patientin beispielsweise aus, dass sie eine alleinerziehende Mutter ist, die sich tagsüber im neuen Job aufreibt, abends den Haushalt perfekt führen möchte und auch noch dem neuen Lebensgefährten als Partnerin gerecht werden will, gilt es für den Heilpraktiker mithilfe einer qualifizierten Auswahlmethode und unter Einbezug dieser seelischen Konstitution sowie den eingangs geschilderten körperlichen Leiden eine Bachblütenmischung für die Patientin zusammenzustellen. Diese sollte zum Ziel haben, die negative seelische Gemütsverfassung positiv zu beeinflussen und damit einhergehend auch die körperlichen Krankheiten der Patientin zu beseitigen.”

 

Nähere Informationen zum Lehrgang Bachblütentherapie und zu den Inhalten der Ausbildung finden Sie hier.

Impulse-Preis 2015: Preisträgerin in der Kategorie „Beruflicher Aufstieg durch Fernlernen“

Petra Hillebrand – Die Integrative Lerntherapeutin sicherte sich mit dem Lehrgang Gesundheitsförderung für Kinder die Beschäftigung in Kita und Grundschule

 

Bereits seit vier Jahren ist die gelernte Integrative Lerntherapeutin Petra Hillebrand in der Früh- und Nachmittagsbetreuung einer Grundschule mit 25 Wochenstunden in Nordhessen beschäftigt. Als Angestellte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist sie sowohl als pädagogische Mitarbeiterin, Lerntherapeutin im Förderunterricht mit lernschwachen Schüler/innen als auch in der Unterrichtsvertretung mit aktuell 75 Schülern tätig.

 

Schon während ihres ersten Fernstudiums von 2012 bis 2013 zur Integrativen Lerntherapeutin stellte die 48-jährige fest, wie bedeutsam und grundlegend die Themenschwerpunkte Bewegung, Ernährung und Entspannung im lerntherapeutischen Bereich sind  dies bestätigte sich dann auch im Arbeitsalltag: „Ohne Bewegung und Entspannungsübungen während meiner Förderstunden in der Grundschule konnte ich weder eine angemessene Konzentration noch die Arbeitsbereitschaft meiner Schüler/innen erreichen. Da diese wesentlichen Themen jedoch in meinem Studium kaum oder nur wenig intensiv behandelt wurden, entschloss ich mich umgehend für den Fernlehrgang Gesundheitsförderung für Kinder‘ an Ihrer Schule in Wuppertal“. Von Januar bis November 2014 absolvierte sie dann erfolgreich das Impulse-Fernstudium „Gesundheitsförderung für Kinder“.

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Lehrgangsvorstellung: Psychologische/r Berater/in (Personal Coach)

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Gruppen im Bereich der psychologischen Betreuung und Unterstützung von Menschen: eine, die dazu berechtigt ist, psychische Erkrankungen zu behandeln, in diese Gruppe gehören Ärztinnen und Ärzte, speziell Psychiater/innen, Heilpraktiker/innen und Psychologische Psychotherapeut/inn/en mit einer Zulassung nach dem Psychotherapeutengesetz. Daneben gibt es eine weitere Gruppe von Betreuenden bzw. Unterstützenden, die in psychologischen Bereichen tätig sind, in denen keine psychischen Erkrankungen therapiert werden, sondern Beratung in unterschiedlichsten Feldern stattfindet.

 

Zu dieser Gruppe zählen auch die psychologischen Berater/innen (Personal Coaches).
Das stetig wachsende Interesse der Bevölkerung an psychologischen Fragen ergibt vielfältige Ausübungsmöglichkeiten für eine Betätigung im Bereich der Psychologischen Beratung bzw. des Personal Coachings. Je nach individueller Schwerpunktsetzung z.B. in den Bereichen der Erziehungsberatung, in der Ehe-, Familien- und Paarberatung, in der allgemeinen Lebensberatung, in der Unterstützung in Prozessen des Alterns und des Sterbens oder in weiteren Beschäftigungsfeldern.
Neben der individuellen Beratung sind Psychologische Berater/innen (Personal Coaches) vor allem in den Bereichen Seminar- und Kursangebote, evtl. auch in der Publizistik zu finden. Das Berufsbild ist von besonderem Interesse für Menschen aus medizinischen, sozialen oder pädagogischen Berufen, es öffnet sich aber auch für Menschen aus anderen Berufen, die praktische Erfahrungen im Umgang mit Menschen haben oder diese erwerben wollen.
Berufsausbildung: 
Die Berufsausbildung für Psychologische Berater/innen (Personal Coaches) ist rechtlich nicht geregelt, sie lässt der Eigeninitiative der Berufsanwärter/innen somit breiten Raum. Gesetzliche Bestimmungen hinsichtlich der Ausbildungsinhalte existieren also nicht, sehr wohl aber Vorstellungen darüber, welche Kenntnisse und Fähigkeiten in der Psychologischen Beratung bzw. im Personal Coaching zu erwarten sind. Hierzu gehört insbesondere die Fähigkeit, sich die z.T. auch komplexen Sachverhalte in den Grundlagenbereichen anzueignen und verständlich weitergeben zu können. Damit dies möglich ist, muss zuerst ein entsprechendes Wissen erworben werden, bevor die Fähigkeit zur Anwendung dieses Wissens auch praktisch geschult wird. Unsere Ausbildung “Psychologische/r Berater/in (Personal Coach)” vermittelt Ihnen das erforderliche Wissen in den Bereichen Grundlagen der Psychologie, klinische Psychologie, Gesprächspsychologie und Beratungspraxis.

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Impulse-Preis 2015: Der dritte Preis in der Kategorie „Erfolgreich in die Selbstständigkeit“

Den dritten Preis in der Kategorie “Erfolgreich in die Selbstständigkeit” erhielt Erika Hubbuch, die die Jury vor allem mit ihrer Willenskraft beeindruckte, sich beruflich noch einmal komplett neu auszurichten.

 

Erika Hubbuch – Von der Schreinergesellin zur Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

Erika Hubbuch hat in ihrem Leben bereits viele verschiedene Berufe gelernt und ausgeübt. Ursprünglich Schreinergesellin gelernt, hat sie bereits als Projektmanagerin, Betriebswirtin und Abteilungsleiterin gearbeitet – und immer waren es die zwischenmenschlichen Beziehungen, die sie besonders in den Fokus ihrer beruflichen Tätigkeiten rückte. „Stets war mir wichtig, mit meinem Beitrag die Arbeit zu vereinfachen, angenehmer zu gestalten, gemeinsam Erfolge zu erreichen.“ Die Tatsache, dass der Umgang miteinander und die Persönlichkeit von Mitarbeiter/inne/n, Kund/inn/en, Lieferant/inn/en und anderen Beteiligten oft ausschlaggebend für den Erfolg eines Projektes sind, erlebte Erika Hubbuch immer wieder in ihrer beruflichen Laufbahn.

 

Erst 2011 fasste sie dann den Entschluss, sich in ihrer Arbeit ganz auf den Menschen zu konzentrieren. Erika Hubbuch studierte von 2011 bis 2014 erfolgreich den Impulse-Lehrgang „Psychologische/r Berater/in (Personal Coach)“, eignete sich das Basiswissen im psychologischen Bereich an und absolvierte parallel den Impulse-Lehrgang „Psychotherapie“, der sie auf die Überprüfung zur auf die Psychotherapie eingeschränkte Heilpraktikerin vor dem Gesundheitsamt vorbereitete. Mithilfe dieser beiden Impulse-Lehrgänge hat Erika Hubbuch 2014 erfolgreich die Prüfung bestanden und ist seither als Heilpraktikerin, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie gem. HPG, zugelassen. Noch im selben Jahr hat sie ihre eigene Praxis für Persönlichkeitsentwicklung und Psychotherapie eröffnet.

 

„Dank den Kursen von Impulse e.V. hatte ich die Möglichkeit, mir in strukturierter und übersichtlicher Form, die Basis für meine inzwischen eröffnete Praxis zu schaffen. Die Fernlehrgänge ermöglichten mir räumlich und zeitlich flexibel an meinem neuen Ziel zu arbeiten. Nötige Schritte, zusätzliche Fachfortbildungen und Seminare ließen sich dank der flexiblen Impulse-Lehrgänge gut koordinieren“.